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Der Fingerhut sorgt für einen Hauch von Wildnis

Fingerhut ist eine herrliche, blühende Pflanze für jeden Garten, der einen Hauch von Wildnis vertragen kann. Diese Schönheit verbreitet sich nämlich ganz leicht. Es ist immer wieder überraschend, wo die spontan verteilten Sämlinge dann auftauchen. Das verleiht der Gartenarbeit ein wenig Spannung.

Überraschend

Die botanische Bezeichnung von Fingerhut ist Digitalis. Dieser Begriff stammt von ‚digitis‘, was so viel wie ‚Finger‘ bedeutet. Die deutsche Bezeichnung setzt sich zusammen aus diesem Wort und der Form der Blüten: Fingerhütchen. Zahlreiche Arten sind zweijährig, aber man hat immer länger seine Freude daran, weil sie sich so leicht verbreiten. Im ersten Jahr bildet sich eine Blatt-Rosette. Im zweiten Jahr schießt die Pflanze in die Höhe, und es erscheint die auffällige Blütenähre. Wo Sie lieber keine Fingerhut haben, können Sie die Sämlinge problemlos entfernen.

Natürliche Gärten

Sie finden den Fingerhut häufig in üppigen, natürlichen Gärten, beispielsweise in Kombination mit dem Storchenschnabel (Geranium), der Akelei (Aquilegia) und Ziergräsern. Märchenhaft schön! Und dennoch macht sich diese Staude auch in eher strengen, modernen Gärten gut. Sie verleiht dem Garten einen Hauch von Wildnis, wodurch dieser noch interessanter wirkt.

Fingerhut & Biodiversität

Möchten Sie zur Biodiversität beitragen? Die Blütenähren des Fingerhuts wirken wie Magneten auf Hummeln und Bienen. Die roten Flecken mit weißem Rand in den röhrenförmigen Blüten werden als ‚Honigstempel‘ bezeichnet. Sie dienen als eine Art Wegweiser: „Hallo Bestäuber, hier ist Nektar zu finden!“ Es sind vor allem Hummeln, welche in die Blüten fliegen und mit Blütenstaub bedeckt wieder herauskommen. Die intelligenteren beißen ein Loch in die Blütenkrone, um zum Nektar zu gelangen, ohne schmutzig zu werden.

Wissenswertes

  • Fingerhut gibt es nicht nur in Rosa, sondern auch in hellem Violett, in Weiß, in zartem Gelb, Rostbraun und Himbeerrosa.
  • Die Staude wächst von Natur aus im Wald. Sie können also auch den Schatten gut vertragen.
  • Diese wilde Schönheit enthält übrigens giftige Stoffe. Waschen Sie sich deshalb nach dem Pflanzen gründlich die Hände.

 

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