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Spät blühende Stauden bringen Edelsteinfarben in den Garten

Das Auffälligste am Herbst ist, dass die inzwischen gelb und rot verfärbten Blätter von den Bäumen fallen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Gartensaison ihrem Ende zugeht. Aber der Schein trügt, denn wussten Sie, dass spät blühende Stauden in dieser Jahreszeit ihre herrlich gefärbten Blüten entwickeln? Mit Farbtönen wie von Edelsteinen, wie Saphirblau, Amethystviolett und tiefem Rubinrot strahlen sie zwischen dem smaragdgrünen Blatt.

Spät blühende Stauden: Gentiana, Anemone und Salvia Spät blühende Stauden: Gentiana, Anemone und Salvia Spät blühende Stauden: Gentiana, Anemone und Salvia

Spät blühende Stauden genießen

Wenn die meisten Stauden langsam verblüht sind, kann man sich noch stets am Garten erfreuen. Das liegt an den spät blühenden Stauden. Wir werden verzaubert durch die satten, strahlenden Farbtöne wie von Edelsteinen. Saphirblau sind die Blüten des Salbei (Salvia uliginosa). Seine Lippenblüten befinden sich an den Enden langer Stängel und lassen sich bis in den November bewundern. Intensiv rosarot blühen der besondere Salbei (Salvia involucrata ‘Bethelii’) und die Herbstaster ‚Aster Jenny‘. Der Herbsteisenhut (Aconitum carmichaelii ‘Barker’s Variety’) blüht in einem strahlenden Blau, ebenso wie der schöne Enzian (Gentiana makinoi). All diese Edelsteinfarben kommen zwischen den Herbstblättern und Ziergräsern am besten zur Geltung.

Tipps & Tricks für spät blühende Stauden

Der Hebst ist der perfekte Zeitpunkt, um spät blühende Stauden im Garten zu pflanzen. Lesen Sie die Tipps und Tricks zum Pflanzen und zur Pflege.

  1. Wählen Sie Stauden mit den schönsten Edelsteinfarben im Gartencenter oder beim Züchter aus.
  2. Lesen Sie auf dem Etikett, welchen Standort die jeweilige Staude bevorzugt.
  3. Graben Sie eine ausreichend große Pflanzkuhle.
  4. Nehmen Sie den Wurzelballen aus dem Topf und lösen Sie die Wurzeln ganz vorsichtig ein wenig. Legen Sie den Wurzelballen in die Kuhle und füllen Sie diese mit der ausgehobenen Erde. Drücken Sie die Erde fest.
  5. Anschließend ein wenig gießen.
  6. Schneiden Sie im Frühjahr alle toten Stängel knapp über der Erde ab, damit sich aus den Wurzeln wieder neue Triebe bilden können, die im kommenden Jahr blühen werden.

 

Wissenswertes

  • Es gibt viele Staudenarten, die sich auch in Töpfen gut entwickeln.
  • Es ist eine gute Idee, mit der Staude im Plastiktopf durch den Garten zu gehen, um die ideale Stelle zum Pflanzen zu finden.
  • Stauden kommen jedes Jahr ganz von selbst wieder.
  • Spät blühende Stauden lassen sich gut mit einander kombinieren. Pflanzen Sie beispielsweise den leuchtend rosafarbenen Salbei ‚Salvia involucrata‘ neben der Fetthenne (Sedum), oder die rein weiße Herbstanemone (Anemone x hybrida ‘Honorine Jobert’) zusammen mit der Fetthenne (Sedum) vor einem Strauch in Herbstfarben.
  • Spät blühende Stauden kann man auch hervorragend mit Blumenzwiebeln kombinieren. Pflanzen Sie Balkan-Windröschen (Anemone blanda) zwischen die Stauden. Sobald diese verblüht sind, können Sie sich an den spät blühenden Stauden erfreuen.
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